Tipps aus Omis Zeiten

Ungeziefer natürlich bekämpfen.

Es gibt eine ganze reihe von Ungeziefer, die einen sind schädlich, die anderen sind sehr nützlich.

Nehmen wir nur mal die Spinne, einige Menschen haben leider Angst oder Ekel vor ihnen, es sind aber sehr nützliche Tier, die man keinesfalls töten sollte. Genau so wie Bienen, Wespen und Hornissen sie sind für die Pflanzen wichtige Insekten und oft sehr verkannt. Denn keine ist Aggressiv, nur wenn sie um Ihr Leben fürchten müssen machen sie von Ihrem Stachel gebrauch. Genauso wie der Maulwurf, wo er auftaucht sind viele Schädling im Boden, also sollten wir Ihn Gewehren lassen. Mehr über die nützlichen Mitbewohner im Garten findet Ihr bei nagati.de

Was kann man nun tun, um die Schädlinge im Garten zu bekämpfen? Zur Auswahl stehen zwei sehr unterschiedliche Methoden. Zum einen Omis Tipps, auf der anderen die Chemie, hier drauf möchte ich aber nicht eingehen.

Läuse saugen den Pflanzen wichtige Nährstoffe aus. Dem kann man sehr leicht Abhilfe schaffen, indem duftende Blumen und Nutzpflanzen nahe beieinander gesetzt werden. Andere Mittel, um Schädlinge erfolgreich zu bekämpfen bestehen darin, Nützlinge anzuziehen, die den Läusen den Garaus machen. Das kann man durch einen Holzstoß oder einem Häuflein Tot Holz erreichen. Diese ziehen Käfer an, die sich von den Läusen ernähren. Besonders ungeliebte Gäste im Garten sind Nacktschnecken. Gegen diese Schädlinge können dichte Hecken helfen. Solche Hecken dienen Vögeln als Unterschlupf, die sich von Schnecken und andere Insekten ernähren. Ein weiterer Tipp wäre, sich Weinbergschnecken zuzulegen. Das wäre eine besonders effektive Nacktschneckenbekämpfung, denn diese fleißigen Weinbergschnecken ernähren sich im Garten von den Eiern der Nacktschnecken. Gehäuseschnecken sind sehr wichtig für ein ausgeglichenes Ökosystem im Hausgarten, sie verspeisen Pflanzenreste und abgestorbene Pflanzen.

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Ameisen

Ameisen an Wänden:
Ameisen kriechen die Wände nicht hoch, wenn man an den Scheuerleisten entlang Schlämmkreide streut oder einen dicken Kreidestrich zieht.

Ameisen fangen:
Um Ameisen zu fangen legt man Zucker oder ein, mit Honig bestrichenes, Papier aus. Die Ameisen werden sich darum versammeln, alsdann macht man einen Kreis aus Kreide um sie herum. Sie werden diese Barriere nicht überschreiten und man kann sie fangen und vernichten.

Ameisen fernhalten:
Ameisen werden vertrieben, wenn man Natron oder Backpulver in ihre Schlupflöcher und auf die Ameisenwege streut. Oder, indem man Gewürznelken oder Lavendel auslegt.

Ameisen vernichten:
Pottasche, vermengt mit Zucker, ist ein Mittel gegen Ameisen. Oder ein Gemisch von aufgelösten Zucker und etwas Hefe. Die Tiere fallen gierig über die Speise her und gehen zugrunde.

Ameisen und Läuse:
Lavendel im Garten angebaut, vertreibt Ameisen und Läuse.

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Blattläuse

Auf Baumscheiben von Obstbäumen gesäte Kapuzinerkresse hilft gegen Blattläuse.

Blattläuse abtöten:
Blattläuse werden abgetötet, wenn betroffene Pflanzen mit kaltem Kaffe oder schwarzem Tee übergossen werden. Oder Pflanzen, mit einem Gemisch aus 1 Teil Milch und 2 Teilen Wasser besprengt.

Blattläuse an Rosen:
Von Blattläusen befallene Rosen bespritzt man mit einer Lösung, die aus, in heißem Wasser gesiedeten Tabakresten, hergestellt wurde. Damit die befallenen Triebe bespritzen. Das gleiche klappt auch mit einer Mischung aus Brennnesseln in wasser einige tage stehen lassen und dann bespritzen (leider sehr ekelhafter Geruch)

Blattläuse bei Zimmerpflanzen:
Man überbrüht Zigarettenstummel mit kochendem Wasser, lässt diesen Sud einige Tage stehen und besprüht dann damit die Zimmerpflanzen.

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Erdflöhe

Erdflöhe in Blumentöpfen werden beseitigt, indem einige Streichhölzer mit dem Kopf in die Erde gesteckt werden

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Kellerasseln

Gegen Kellerasseln legt man Flaschen aus, in denen man ein kleines Quantum Weingeist an den Flaschenwänden verschüttelt hat. Die Kellerasseln haben eine große Vorliebe für Alkohol und ziehen zu Hunderten in die Flaschen, werden dort betäubt und können täglich geleert werden.

Kohlweißlinge

Kohlweißlinge meiden das Gartenbeet, wenn einige Tomatenpflanzen zwischen das Gemüse gesetzt werden.

Kohlweißlinge bekämpfen:
Von Kohlweißlingen befallene Pflanzen übergieße man mit folgendem Sud: Tomatenblätter werden mit Wasser übergossen. Das Gemisch lässt man einige Tage durchziehen und kann ihn dann verwenden.

Küchenschaben / Kakerlaken

Kakerlaken vertreiben:
Küchenschaben werden vertrieben, wenn man Gurkenschalen in ihre Schlupfwinkel steckt.

Küchenschaben fangen:
Eine Schüssel, mit gekochten Kartoffeln gefüllt, mit Gras bedeckt und an einer Wand aufgestellt, dient als Falle für Küchenschaben.

Käferlarven (Engerlinge):

Gegen Engerlinge kann man erfolgreich vorgehen, wenn im Herbst oder Winter mit Kalk gedüngt wird

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Mäuse

Mäuse fernhalten:
Zwiebeln, im Garten gepflanzt, halten Mäuse fern.

Mäuse vertreiben:
Mäuse kann man vertrieben, wenn man Kampfer in ihre Löcher streut. Oder, wenn man getrocknete, sehr feingestoßene Oleanderblätter mit trockenem Sand mischt und tief in die Mauselöcher streut. Oder indem Büsche von Pfefferminzkraut und wilder Kamille unter Betten und Schränke gelegt werden. Der Geruch dieser Pflanzen ist Mäusen unangenehm.

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Nacktschnecken

Nacktschnecken kann man von Gartenbeeten fernhalten, wenn man einen Streifen Löschkalk um das Beet ausstreut.

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Ratten

Damit der Kompost keine Ratten anzieht, sollte ein geschlossener Kompostbehälter verwendet werden. Auch Fleischreste, Brot und Käseabfälle haben auf dem Kompost nichts zu suchen. Ihr Geruch lockt Ratten magisch an.

Raupen

Gegen Raupen an Stachel- und Johannisbeersträuchern wird ein Sud aus Holzasche, Schmierseife und kochendem Wasser angesetzt. Vor Gebrauch wird der Sud nochmals mit Wasser verdünnt und mit einer Gießkanne die betroffenen Sträucher übergossen.

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Schnecken

Schnecken kann man durch Barrieren von Gartenbeeten fernhalten. So kriechen Schnecken beispielsweise nicht über Streifen von Salz oder Asche. Auch eine Barriere aus Fichtenzweigen verhindert das Einwandern von Schnecken. Oder, Kaffeesatz unter den Pflanzen ausgelegt, das hält Schnecken ebenfalls fern.

Stachelbeerraupen

Stachelbeerraupen verschwinden durch Bestreuen der regenfeuchten Sträucher mit Tabakasche spurlos.

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Ungeziefer an Wurzeln

Man gießt die betroffenen Pflanzen mit einem Sud aus Wasser, Brennnesseln und Kaffeesatz, der einen Tag durchgezogen ist.

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Würmer in Blumentöpfen

Würmer in Blumentöpfen verschwinden, wenn man eine erkaltete Abkochung von Nussblättern oder Rosskastanien in die Töpfe gießt.

Zimmerpflanzen von Würmern befreien

stelle man die betroffenen Pflanzen bis über den Topfrand in Kalkwasser.

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