Tipps aus Omis Zeiten

Das Osterfest

Hier soll Ihnen Fragen über Ostern, Ostereier sowie Osterhase & Co. Beantwortet werden ...

Korp mit Ostereier

Osterfest

Dieses Fest, welches der Erinnerung an die Auferstehung unseres Herrn Jesu Christi geweiht ist, ist dem Range nach das erste unter den festen des Kirchenjahres,

Die Osterzeit

Direkt nach Fastnacht, also am Aschermittwoch, beginnt die Fastenzeit. Sie dauert genau vierzig Tage. Früher haben die Leute in dieser Zeit kein Fleisch gegessen. Auch heute verzichten noch immer viele Leute auf etwas, zum Beispiel auf Süßigkeiten. Damit erinnern sie daran, dass Jesus Christus vierzig Tage lang in der Wüste nichts gegessen hat.

Woher kommt der Osterhase?

Wer versteckt an Ostern die Nester mit den Ostereiern? Na klar: der Osterhase. Das weiß jeder. Aber woher kommt dieser Brauch? Dazu müssen wir mehr als 300 Jahre in der Geschichte zurückreisen. Im Jahr 1682 erwähnte ein Arzt aus Heidelberg den Osterhasen zum ersten Mal. Ihm zufolge soll der Brauch im Elsass, in der Pfalz und am Oberrhein entstanden sein. Warum der Hase aber zum Osterhasen wurde, weiß niemand mehr so ganz genau.

Warum bringt ein Hase die Eier?

Um den Osterhasen ranken sich viele Geschichten. Eine davon erzählt, dass im Frühling viele Hasen zur Futtersuche in die Dörfer und Gärten kamen, weil sie nach dem langen Winter woanders kein Fressen mehr fanden. Eigentlich sind Hasen sehr scheue Tiere und kommen sonst nicht in die Nähe von Menschen. Deshalb glaubte man früher, dass der Hase in die Gärten kam, um die Ostereier zu verstecken.

Die Ostereier-Suche

Wieder eine andere Geschichte erzählt von der Ostereier-Suche. Schon im 18. Jahrhundert versteckten Erwachsene für die Kinder Ostereier. Um den Kindern zu erklären, wie die Eier in die Nester kamen, erfand man den Osterhasen. Denn ein Hase hoppelt so flink, dass man ihn nie beim Verstecken der Ostereier sehen kann. Der Osterhase war aber nicht schon immer in ganz Deutschland bekannt. In einigen Gegenden brachten auch Hahn, Kuckuck, Storch oder Fuchs die Ostereier.

Warum gibt es Ostereier?

Früher haben arme Bauern, die kein eigenes Land hatten, Felder gemietet. Einen Teil der Miete für die Felder zahlten sie mit Eiern. Weil während der Fastenzeit vor Ostern keine Eier gegessen werden durften, blieben bei den Bauern viele Eier übrig, die dann schlecht wurden. Und mit schlechten Eiern konnte man natürlich die Miete nicht bezahlen. Deshalb kam eine Bäuerin auf die Idee, die Eier zu kochen und so länger haltbar zu machen.

Warum sind Ostereier bunt?

Um die rohen von den gekochten Eiern unterscheiden zu können, färbte die Bäuerin die Eier beim Kochen ein. Gelbe Eier färbte sie zum Beispiel mit Zwiebelschalen, grüne mit Spinat, rote mit dem Saft der Hagebutten oder Roter Bete. Heute gibt es spezielle Farben, mit denen ihr eure Ostereier färben könnt.

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