Tipps aus Omis Zeiten

Silber putzen

Ob verschnörkelt aus Großmutters Zeiten oder in topmodernem Design: Silber braucht die richtige Pflege, damit es glänzt! Silberbesteck war früher ein Muss jeder besseren Aussteuer. Zum Putzen bediente man sich bewährter Hausmittel, die heute noch genauso gut wirken.

mit Zahnpasta:

Schlämmkreide in Zahnpasta eignet sich gut zum Polieren von Silber. Man trägt die Zahnpasta mit Watte oder einer ausgedienten, sehr weichen Zahnbürste auf und reibt sie in kreisenden Bewegungen ein. Danach die Teile mit heißem Wasser abspülen und gründlich trocken polieren.

Achtung:
Bei versilberten Sachen, erkennbar am Stempel 90, nur selten anwenden. Die dünne Silberschicht könnte sonst beschädigt werden.

Kartoffelwasser:

Fast wie von selbst verschwindet Silberschwärze oft durch ein Bad im noch heißen Kochwasser von Salzkartoffeln oder Kartoffelklößen. Man lässt Besteckteile, Kerzenleuchter, Schmuckstücke etc. einige Zeit darin liegen. Anschließend mit heißem Wasser gründlich abspülen. Zum Schluss mit einem weichen Tuch trocken reiben und polieren.

Kochsalz und Soda:

Eine Mischung aus Kochsalz und Soda verwenden: Eine Plastik- oder Porzellanschüssel mit einem Bogen Alufolie auslegen, die angelaufenen Bestecke hineinlegen, alles muss Kontakt zur Folie haben, und die Mischung drüberstreuen. Dann kochend heißes Wasser einfüllen, bis die Bestecke bedeckt sind. Die Beläge verschwinden, wie von Geisterhand.

Buttermilch:

Angelaufene Silberteile eine halbe Stunde in Buttermilch legen. Anschließend mit einem weichen Tuch trocken reiben und polieren.

Kreide hemmt das Anlaufen

Schlichte Schulkreide konserviert den Glanz des Silbers. Sie kann den chemischen Prozess des Anlaufens verlangsamen. Darum immer ein Stückchen Kreide in den Besteckkasten legen.

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